Rosazea, Neurodermitis oder entzündete Hautbereiche

Fast jeder hat seine Haut – Problemzonen, doch entscheidend ist der richtige Umgang damit. Die Haut ist nun einmal unser größtes Organ und sollte daher mit viel Sorgfalt und gesund behandelt werden.

Unsere Haut hat die wichtige Aufgabe, unseren Körper gegen die Umgebung abzugrenzen und vor Austrocknung zu schützen. Und doch ist unsere Haut nicht selten schädigenden Inhaltsstoffen ausgesetzt, und reagiert entsprechend darauf: Rosazea, Neurodermitis oder entzündete Hautbereiche. Wie sich dies zeigt und wie der richtige Umgang damit aussehen kann, klären wir hier einmal auf.

Unsere Haut zeigt uns, was sie braucht und vor allem wie

Die Haut ist als äußerlich wahrnehmbares Organ auch ein Indikator u.a. für Alter, Gesundheit und sogar für die Stimmung eines Menschen. Unsere Haut erneuert sich ca. alle 28-40 Tage. Diese Funktionsfähigkeit lässt mit dem Alter nach und unterscheidet sich auch, je nach Hauttyp. Schuppt die Haut, fehlt vor allem Feuchtigkeit. Menschen, die zu trockener Haut neigen, bringen nicht selten die Anlage dafür mit. Zeigt die Haut Rötungen, können u.a. Trockenheit oder eben auch Unverträglichkeiten der Grund sein.

Fettige Hautbereiche sind zumeist eine Folge einer überhöhten bzw. unregulierten Talgproduktion. „Aus der Forschung wissen wir, dass genetische Veranlagungen und hormonelle Schwankungen ebenso Gründe für fettige Haut sind, wie auch diverse Medikamente, Stress und Wärme“ (Quelle: LINK).

Verwenden wir jeden Tag unzählige Pflegeprodukte, können diese oftmals gar nicht vollständig abgebaut werden. Die Folge, sie reichern sich im Gewebe an und führen zu Irritationen oder Einbußen der natürlichen Hautfunktionen. Ein kritischer Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe schadet also nicht. Natürlich nehmen auch weitere Faktoren, wie z.B. die Ernährung oder der Lebensstil, Einfluss auf unsere Haut, doch vieles, was wir an die Haut lassen, enthält gesundheitlich bedenkliche Substanzen, gefährdet die Umwelt und kann unerwünschte Nebeneffekte haben.

Jeder verfügt über eine einzigartige Haut, so auch mit einem unterschiedlichen Risiko für Haut-Problemzonen, dementsprechender Ausprägegrade und -formen. Falsche Pflegeroutinen oder Inhaltsstoffe können diese begünstigen, so auch Ausprägeformen wie u.a.:

Neurodermitis

Oftmals erkennbar über schuppige, juckende oder sensible Haut. Hier liegt eine defekte Barrierefunktion der Haut vor. Dabei handelt es sich um chronische oder immer wieder auftretende Hautentzündungen. Viele Betroffene berichten hierbei von einer Beeinträchtigung der Lebensqualität. Als weitere Ursachen werden auch eine genetische Veranlagung genannt, ebenso wie auch Infekte, bestimmte Lebensmittel oder Stress.

Rosazea

Auch als Gesichtsrose bezeichnet, ist ebenso eine chronische Erkrankung. Feine Äderchen der Haut sind hierbei geweitet und führen zu sichtbaren Rötungen. Zumeist wird Rosazea auf entzündliche Reaktionen zurückgeführt. Die Ursachen sind jedoch noch nicht vollständig geklärt. Eine falsche Ernährung, wie z.B. zu scharf gewürzte Speisen, Zucker, heiße Getränke oder Alkohol, aber auch Stress, Kosmetika oder Medikamente können mögliche Auslöser sein.

Unreine, fettige Haut

Eine überschüssige Talgproduktion macht die Haut ölig und glänzend. Eine Veränderung des Hormonhaushalts, äußere Einflüsse, Stress oder eine falsche Ernährung können hierfür ebenso die Ursache sein. Gerade der überschüssige Talg verbunden mit abgestorbenen kleinen Hornpartikeln verstopfen die Poren. Ein idealer Nährboden für Bakterien und Ausgangspunkt für Entzündungen.

Der richtige Umgang mit der Haut

Entscheidend in allen Fällen ist es, die Ursachen zu kennen und die Haut entsprechend bestmöglich zu schützen. Neigt die Haut zu eher trockener Haut, dann braucht sie Feuchtigkeit und Fettanteile zum Ausgleich der vorhandenen Defizite. Bei fettender Haut hingegen sollte ein Produkt mit einem sehr viel höheren Feuchtigkeitsanteil und wenig Fett angewendet werden. Bei einem gestörten Säureschutzmantel gilt es den natürlichen pH-Wert der Haut (bei ca. 5,5) wieder herzustellen.

In allen Fällen bedeutet dies, die richtige Hautpflege bzw. Reinigung zeichnet vor allem die Unterstützung der Haut aus und sorgt dafür, dass diese intakt bleibt. Sofern notwendig kann mit der Anwendung spezieller Produkte der natürliche Schutz gegen Bakterien oder Keime unterstützt werden, wie beispielsweise durch die skinicer – Produkte.

Eine Linderung der Hautprobleme schafft auch eine tägliche Pflege, die auf schädliche Inhaltsstoffe verzichtet. Hier gilt: weniger ist mehr! Übertreiben sollten wir die Anzahl der Produkte generell nicht und überflüssige Wirkstoffe bzw. Inhaltsstoffe belasten nur zusätzlich die Haut.

Gibt es Fragen hierzu? Kontaktieren Sie gern unsere Experten unter Email: info@ocean-pharma.de

Weitere Artikel und wichtige Tipps gibt es auch in unseren Experten-Tipps, wie beispielsweise folgende Links mit Antworten rundum die Themen der Haut:

Bildquelle: Irina Bg / shutterstock.com

Experten-Tipp entstand in Zusammenarbeit mit:

Patrick Günther
Langjähriger Unternehmer und approbierter Apotheker

Patrick Günther absolvierte sein Pharmazie-Studium in Hamburg und arbeitete nach der Approbation einige Jahre im Marketing und Vertrieb in der Pharmaindustrie. Im Jahr 2003 übernahm er - ocean pharma - das 1978 in Reinbek bei Hamburg von seinem Vater gegründete Unternehmen.
Zusammen mit seinem Geschäftspartner hat er den wichtigen Aufbereitungs- und Standardisierungsprozess für den Mikroalgen-Aktivstoffs Spiralin® patentiert und einer Vielzahl von medizinischen Kosmetika und Fußpflege-Produkte auf Basis von Spiralin® entwickelt.

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