Kollagengerüst der Haut natürlich stärken

Kollagen, was? Jetzt könnte man gleich denken, hier hat sich die Hautpflegeindustrie wieder etwas ausgedacht, um etwas Neues zu vermarkten. Doch Kollagen kommt ganz natürlich im menschlichen Körper vor, u.a. in der Haut. Es handelt sich dabei um ein Eiweiß (Protein), welches für die Stabilität unserer Haut zuständig ist.

Die Kollagenfasern, die von spezialisierten Hautzellen, den sogenannten Fibroblasten, produziert werden, bilden dabei die Basis der Haut und vermitteln Form und Struktur der Haut von innen heraus. Kollagen bildet sozusagen ein Gerüst in den tieferen Hautschichten und verleiht die so wichtige Stabilität. Die sichtbare Haut – unsere äußere Schutzschicht – liegt darüber. Was es damit genau auf sich hat, klären wir hier auf.

Das Kollagengerüst der Haut

Das natürliche Gerüst aus Kollagenfasern in der Haut wird mit zunehmendem Alter instabiler. Im natürlichen Alterungsprozess nimmt die Kollagenproduktion ab bzw. verlangsamt sich. Dabei zerfällt das körpereigene Kollagen schneller als sich neues bilden kann. So hat der Mensch mit 40 Jahren bereits 10-20% des Kollagens verloren. Die Haut verliert damit auch an Stabilität.

Ein veränderter Gehalt an Feuchtigkeit in der Haut bzw. eine verringerte Speicherfähigkeit mit zunehmenden Alter hat zudem eine geringere Durchblutung zur Folge. Infolgedessen werden erste Linien und Fältchen sichtbar. Oftmals zuerst erkennbar um Mund und Augen. Ein weiterer Grund hierfür: beim Lachen oder Stirnrunzeln (die sogenannte Denkerstirn) wiederholen wir häufig Mimikbewegungen, was die Stabilität zusätzlich beeinträchtigt.

Mit Abnahme der Hautstabilität entstehen an diesen Stellen die ersten Anzeichen der Hautalterung. Dies macht deutlich, dass Kollagen ein wichtiger Bestandteil unserer Haut ist. Aber auch unsere Knochen profitieren davon. Ebenso auch Knorpel, Gelenke, Muskeln, Faszien, Sehnen oder Bänder. Und auch hier macht sich mit zunehmendem Alter die natürliche Reduzierung der körpereigenen Kollagenproduktion bemerkbar.

Neues Kollagen für die Haut?

Auch wenn es wünschenswert wäre, kann der Haut über Kosmetik kein reines Kollagen von außen zugeführt werden. Doch gibt es sehr wohl Möglichkeiten die Bildung wieder anzukurbeln, dazu gehören beispielsweise Maßnahmen wie:

  1. Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung (näheres hierzu u.a. auch in unserem Experten-Tipp zum Thema Ernährung in den Wechseljahren) und eine ausreichende Eiweißaufnahme.
  2. Stress, Rauchen oder andere äußere Faktoren sollten vermieden werden, denn diese beschleunigen bekanntermaßen die Hautalterung.
  3. Ausreichend Schlaf und Bewegung unterstützen unseren Körper in der Regeneration und fördern den Stoffwechsel.
  4. Umfassender Schutz vor UV-Strahlung. Eine hohe Einwirkung durch UV-Strahlen der Sonne zerstört die natürliche Struktur des Kollagens, und sollte daher optimalerweise vermieden werden. Durch eine starke UV-Strahlung verlieren die kollagenbildenden Fibroblasten fast 50% Ihrer Aktivität, was eine schnellere Hautalterung und Faltenbildung zur Folge hat.

Kollagen hingegen von außen aufzutragen, macht wenig Sinn. Warum? Zum einen können die großen Kollagenfasern nicht in die Haut eindringen, noch können sie in den oberen Hautschichten etwas Positives bewirken, da hier natürlich kein Kollagen vorkommt. Wenn müssen also Maßnahmen ergriffen werden, die die Produktion von innen anregen, oder eben zuführen.

Natürlicher Kollagen-Booster

Doch ganz aussichtslos ist es nicht. So ist der Schutz der Haut vor äußeren Einflüssen bzw. freie Radikale entscheidend wichtig. Also immer gut auf die Haut achten.

Zudem kann eine gute Pflege unterstützen, welche die natürlichen Funktionen der Haut von innen fördern und für ein gesundes Anti Aging bzw. Kollagen Booster sorgt. So haben Studien von Prof.Pulz (1) gezeigt, dass die im Mikroalgen-Aktivstoff Spiralin® enthaltenen Polysaccharide die Bildung von Kollagen durch menschliche Hautzellen dosisabhängig um bis zu 36% steigern.

Experimentelle Studien (1) hierzu gaben auch den Hinweis, dass kollagenbildende Hautzellen unter dem Einfluss von speziellen Zuckermolekülen, wie beispielsweise im Wirkstoff Spiralin® nach einer starken UV-Bestrahlung wenig oder keine Aktivität verlieren. Während Hautzellen, die ohne den Mikroalgenschutz mit der gleichen UV-Dosis bestrahlt werden, fast 50% ihrer Zellaktivität verlieren. Weitere Details gibt es hierzu auch in veröffentlichen Studien, zu finden in unserem Bereich Forschung und Entwicklung.

Lust auf mehr? Weitere Themen gibt es in unseren Experten-Tipps. Und bei Rückfragen gern Kontakt mit unseren Experten unter der E-Mail: info(at)ocean-pharma.de aufnehmen.

 

Quellen: (1) Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Pulz, Potsdam: OM & Ernährung, Europäisches Journal für orthomolekulare und verwandte Medizin, Nr. 131, 09/2010

Bildquelle: ocean pharma GmbH

Experten-Tipp entstand in Zusammenarbeit mit:

Susanne Dethlefs
State-certified beautician and ecotrophologist

Susanne Dethlefs is a specialist in the field of ageing prevention, sports nutrition and has excellent expertise in nutritional science, dermatology, cosmetic active ingredients and micronutrients.

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