Ursachen und Hilfe bei trockener Kopfhaut

Juckreiz ist ein deutliches Indiz auf eine Irritation der Haut. Ist der Juckreiz erst einmal da, reagieren wir nicht selten mit Kratzen. Dabei gelangen an den Fingern und Nägeln anhaftende Keime und Bakterien an die gereizten Hautpartien und bilden die Ursache von entzündlichen Bereichen.

Ein Teufelskreis, da hierbei der Juckreiz noch weiter verstärkt wird und nicht beseitigt. Aber wie genau können die richtigen Schritte bei trockener und juckender Kopfhaut aussehen? Antworten geben wir in unserem folgenden Artikel: Ursachen und Hilfe bei trockener Kopfhaut.

Ursachen für strapazierte und trockene Kopfhaut

Reizungen entstehen zumeist bei trockener und strapazierter Kopfhaut. Häufig werden diese durch falsche Pflege oder zu viel verwendete Pflegeprodukte, häufiges Waschen oder zu heißes Föhnen, oder auch trockene Heizungsluft, z.B. zur Herbstzeit, verursacht. Ebenso können eine unausgewogene Ernährung, Stress und hormonelle Veränderungen Ursache für trockene Haut sein.

Dabei wird der natürliche Regenerationsprozess gestört und die Kopfhaut kommt aus der Balance. Der Grund liegt hierbei oftmals in einer zu geringen Feuchtigkeits- und Lipidzufuhr. Die Hautschutzbarriere der Kopfhaut ist infolgedessen gestört. Kopfhaut und Haare werden spröde und es kommt zur Bildung von trockenen Schuppen. Bemerkbar macht sich dies durch Spannungsgefühl und Juckreiz.

Handelt es sich eher um eine schuppige Kopfhaut oder sogar fettige Kopfhaut, produzieren hierbei hingegen die Talgdrüsen übermäßig viel Talg. Es kommt in der Folge zu Verhornungen und Schuppenbildung. Ein optimaler Nährboden für Hefepilze.

Erste Hilfe bei trockener Kopfhaut

Da unsere Kopfhaut sehr empfindlich ist, sollten milde und feuchtigkeitsspendende Shampoos verwendet werden – möglichst ohne allergieauslösende Zusatzstoffe. Dazu gehört zum Beispiel:

Verzicht auf Tenside

Beim Haare waschen besteht oftmals der Irrglaube, dass erst ein ordentlicher Schaum den Schmutz und Fett der Kopfhaut entfernt. (Quelle: Codecheck) Auch in unserem Produkttest (in 03/2019) bei juckender Kopfhaut mit 150 Testern/innen des skinicer Sedative Shampoos erhielten wir mehrfach die Rückmeldung, dass das Shampoo ruhig mehr schäumen dürfte.

Für Experten wahrscheinlich kein Feedback, welches sie unterstützen würden. Denn sind es doch gerade Tenside bzw. waschaktive Substanzen, welche zwar einen ordentlichen Schaum schaffen, doch eigentlich sind diese nicht selten Auslöser von Allergien bzw. Reizungen. Warum? Aggressive Tenside haben oftmals einen Auswaschungseffekt zur Folge. Infolgedessen verliert die Haut ihre natürliche Schutzfunktion.

Wer wissen möchte, welche Tenside im aktuell verwendeten Produkt stecken, einfach bei Codecheck eingeben. So lässt sich nicht nur die Kopfhaut, sondern auch die Umwelt schonen. Final lässt sich sagen: Es ist also nicht richtig, dass erst ein Schaum den Talg oder Schmutzpartikel vom Haar löst und damit erst richtig funktioniert.

Den Wunsch nach Duftstoffen überdenken

Natürlich ist es viel angenehmer, wenn Pflegeprodukte mit einem guten Duft versehen werden. Dabei handelt es sich aber um ein Zusatzstoff, welchen unsere Haut, im Gegensatz zum Anwender, gar nicht so gern mag. Und ja, auch Duftstoffe sind Zusatzstoffe, welche nicht selten Allergieauslöser sein können.

Natürlich kann dies bei jedem anders ausfallen, abhängig vom Hauttyp und der Empfindlichkeit. Generell lässt sich aber sagen, dass Duftstoffe Allergien oder andere Unverträglichkeiten auslösen können. Bei einigen Duftstoffen wird davon ausgegangen, dass sie auch über die Haut aufgenommen werden können und so im ganzen Körper verteilt werden.

Die skinicer Repair-Serie wurde speziell für den Schutz und die Pflege von Problemhaut entwickelt, dies bedeutet auch, dass sie nicht unnötig belastet, sondern die gesunde (Kopf)Haut fördert. Somit erklärt sich auch der eher dezente Duft im Sedative Shampoo.

Mit diesen beiden Beispielen möchten wir gern aufzeigen, dass Schaum und Duft, den wir so gern mögen, nicht unbedingt gut für unsere Haut sind. Erfreulicherweise finden sich hierzu immer mehr aufklärende Artikel im Netz, die dies unterstützen. Entscheidend ist doch final, die richtige Produktwahl zu treffen, um die empfindliche Kopfhaut nachhaltig zu schützen. Anbei einige Links zum Nachlesen:

Gibt es Rückfragen hierzu? Fragen Sie gern unser Expertenteam unter der Email-Adresse: info@ocean-pharma.de oder stöbern in unseren weiteren Experten-Tipps auf ocean-pharma.de. hier gibt es nicht nur Tipps für eine gesunde Kopfhaut, sondern auch Ratgeber rundum die Gesundheit von Haut, Haar und Nägel.

 

Bildquelle: LIGHTFIELD STUDIOS / shutterstock.com

Experten-Tipp entstand in Zusammenarbeit mit:

Patrick Günther
Langjähriger Unternehmer und approbierter Apotheker

Patrick Günther absolvierte sein Pharmazie-Studium in Hamburg und arbeitete nach der Approbation einige Jahre im Marketing und Vertrieb in der Pharmaindustrie. Im Jahr 2003 übernahm er - ocean pharma - das 1978 in Reinbek bei Hamburg von seinem Vater gegründete Unternehmen.
Zusammen mit seinem Geschäftspartner hat er den wichtigen Aufbereitungs- und Standardisierungsprozess für den Mikroalgen-Aktivstoffs Spiralin® patentiert und einer Vielzahl von medizinischen Kosmetika und Fußpflege-Produkte auf Basis von Spiralin® entwickelt.

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