Die WHO (World Health Organization) hat diese Woche Schätzungen bekannt gegeben, wonach weltweit zwei von drei Menschen mit dem Herpesvirus angesteckt sind. Das Problem: Gerade im Herbst sind wir besonders gefährdet, uns mit dem unliebsamen und hartnäckigen Virus zu infizieren. Somit gehören für Viele leider der Herbst und Herpes bislang untrennbar zusammen. Warum das so ist und was man dagegen tun kann, erklärt unser Experte Herr Prof. Dr. Kristian Reich (Dermatologe und Allergologe, Dermatologikum Hamburg).

 

Was im Herbst passiert

Der Herbst mit seiner nassen Kälte, Zugluft und der beginnenden Heizsaison setzt unserem Immunsystem ordentlich zu. Das immunstimulierende Sonnenlicht wird weniger. Dabei gilt es, diverse Erkältungen der lieben Mitmenschen abzuwehren. Da bleibt dem Körper oft keine Kapazität mehr, den eigenen häufig inaktiven, aber immer gegenwärtigen Herpes-Virus einzudämmen. Und dann „blüht“ die Lippe über Nacht auf. Hinzu kommt die besondere Beschaffenheit der Lippen, welche zu den äußeren Schleimhäuten gehören und somit keine Talgdrüsen bzw. Fett-Wasser-Film besitzen. Die Folge sind trockene, spröde sogar rissige Lippen, welche kaum geschützt sind vor äußeren Einflüssen.

 

Was vorbeugend hilft

Lippenherpes ist nicht ansehnlich, schmerzhaft und leider hochgradig ansteckend. Gerade für diejenigen, bei denen das Virus wiederkehrend ausbricht, ist der Leidensdruck hoch. Wie kann man sich also in der kalten Jahreszeit vor dem nächsten Ausbruch schützen? „Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist genauso wichtig zur Stärkung der Immunabwehr wie Sport als Ausgleich zu psychischen und physischem Stress“ weiß Prof. Dr. Reich. Ein Aspekt der gerade in der Übergangsjahreszeit dem Herbst häufig vernachlässigt wird, ist warme Kleidung. „Im Herbst ist angemessene Kleidung besonders wichtig. Viren haben es leichter, in einen unterkühlten Körper einzudringen, als bei normaler Körpertemperatur. Es ist also wichtig frühzeitig die Winterjackensaison zu beginnen, auch wenn man sie eigentlich noch nicht tragen möchte, weil man dem Sommer nachtrauert“ rät Prof. Dr. Reich.

 

Geheimnisse des Ozeans entschlüsselt – Neuer Wirkstoff kommt aus der Blaualge

Die Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organization) hat jüngst in einer aktuellen Studie gezeigt, dass Herpes kein Einzelschicksal ist, sondern ein globales Problem. „Laut Schätzungen der WHO, welche im Oktober diesen Jahres veröffentlicht wurden sind weltweit etwa zwei Drittel der menschlichen Weltbevölkerung unter 50 Jahren von dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) betroffen. In Zahlen ausgedrückt sind das 3,7 Mrd. Menschen“ erklärt Herr Prof. Dr. Reich. Kein Wunder also, dass weltweit an der Bekämpfung des Virus geforscht wird, so auch in Reinbek bei Hamburg. Das Familienunternehmen ocean pharma besteht seit 1978 und hatte sich von Anfang an mit natürlichen Wirkstoffen der Ozeane beschäftigt. 10 Jahre Forschung hat es gebraucht, der Natur den Schlüssel des natürlichen Wirkstoffs Spiralin ® zu entlocken. Eine Klinische Studie hat bewiesen: der natürliche Wirkstoff verhindert den Ausbruch des Lippenherpes dreifach so gut und unterstützt die Heilung bei Ausbruch viermal so gut wie die pharmazeutischen Standardprodukte. „Das JACI (The Journal of Allergy and Clinical Immunology) hat in seiner Oktober-Ausgabe über einen neuartigen, natürlichen Wirkstoff berichtet. Spiralin ® wird aus der Blaualge gewonnen, welche mit ihren antimikrobiellen und antiviralen Eigenschaften beste Voraussetzungen für die Entwicklung einer Lippenherpespflege hat“ betont Herr Prof. Dr. Reich.

Einen Bezug zu unserem Artikel zur Herpesgefahr im Herbst finden sie auch bei BILDplus und MADAME !

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