Laut einer Studie des Marktforschungs-Instituts Ipsos leidet jede zweite Frau in Deutschland unter gereizter Kopfhaut. Wer dieses Gefühl von Juckreiz oder Spannungsgefühl auf dem Kopf kennt, weiß, wie unangenehm es sein kann.                                                                                     

„Die Kopfhaut gehört zu den empfindlichsten Regionen unseres Körpers. Sind die in der Kopfhaut ablaufenden Prozesse gestört, können lokale Beschwerden, wie trockene Haut, Schuppen oder Juckreiz auftreten. Auch die Haare leiden oftmals, da die Gesundheit der Kopfhaut sich auf das Aussehen der Haare auswirkt“, sagt gesundheit.de. Selbst gesunde Kopfhaut kann infolge intensiver Haarbehandlungen, wie z.B. Blondierung, Färbung oder Haarglättung, stark beansprucht und irritiert werden.

Eine gesunde, gut durchblutete Kopfhaut ist daher die beste Voraussetzung für schönes Haar. Feuchtigkeit fehlt vor allem im Winter, wenn die Belastung durch Kälte und Heizungsluft besonders groß ist. Geht das Gleichgewicht der Kopfhaut verloren, sollte das Haar sanft gereinigt werden, damit sich die Balance wieder einstellen kann. Ideal sind beruhigende Feuchtigkeits-Pflegeshampoos. Aber Achtung bei den Inhaltsstoffen, hier sollte auf natürliche Wirkstoffe gesetzt werden, so bieten z.B. Panthenol und Kamillenextrakt eine beruhigende Wirkung. Ein Betainkomplex versorgt trockene Kopfhaut mit Feuchtigkeit. Weidenrindenextrakte fördern die schonende Lösung überflüssiger Hautschuppen und Weizenproteine machen das Haar geschmeidig und glänzend.

Und natürlich gilt absolutes Kratz-Verbot. So sollte alles, was die Kopfhaut reizt, vermieden werden, z.B. Metallbürsten mit spitzen Borsten, zu heißes Wasser oder Fönen und zu häufiges Waschen. Der Einsatz von Glätteisen und Lockenstab sollte so gering wie möglich gehalten werden. Eine natürliche Möglichkeit, Locken zu zaubern, ist z.B. durch geflochtene Zöpfe. Mit diesen Pflegetipps kann sich die Kopfhaut beruhigen und wieder Feuchtigkeit und Widerstandskraft bekommen.

Aber auch allergische Reaktionen, sind mögliche Ursachen für den Juckreiz, oder Krankheiten, wie z.B. Neurodermitis oder ein seborrhoisches Ekzem, dieses sollte immer durch einen Arzt überprüft werden. Denn gerade beim Entstehen eines seborrhoischen Ekzems gibt es viele Gründe: Neben einer genetischen Veranlagung oder einem geschwächten Immunsystem wird vermutet, dass eine Pilzinfektion den Ausbruch begünstigen kann; meist begleitet von einer Rötung und/oder Schuppenbildung. Durch Kratzen der Kopfhaut können Pilzsporen in tiefere Hautschichten eindringen und bakterielle Sekundärinfektion verursachen.

Möchten Sie mehr zur Behandlung von seborrhoisches Ekzemen oder Neurodermitis wissen, fragen Sie gern bei unseren Experten unter info@ocean-pharma.de

 

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