Wohl Jeder hat sie schon einmal gehabt: trockene und rissige Fersen oder Füße. Gerade in der kalten Jahreszeit verstecken wir unsere Füße gern in warmen Wollsocken, Schuhen oder Stiefeln. Doch spätestens im Frühjahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen offene Schuhe erlauben, ist der Unmut groß und die Füße strafen uns mit ihrem Anblick; eine durchgängige Pflege macht den Weg daher garantiert leichter.

Aber wie? Was empfehlen Experten? Und ist nicht jede Haut anders? Viele Fragen, die wir hier einmal genauer angehen, denn empfindliche, trockene und rissige Haut oder Füße brauchen mehr als eine einfache Feuchtigkeitspflege und dies kontinuierlich! Ein Schutz gegen schädliche Keime und eine Unterstützung der natürlichen Hautbarriere muss her. Klingt eigentlich gar nicht so schwer, doch zeigt uns der Blick auf die Füße im Sommer dann doch oftmals etwas anderes.

1. eine tägliche Pflege muss her

Gern vergessen wir die Pflege unserer Füße nach dem Duschen oder Baden, gerade danach fühlt sich noch alles so glatt und angenehm an, doch im Laufe des Tages zeigt sich der wahre Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Wenn die Haut zu wenig Feuchtigkeit speichert, entstehen unschöne Risse. Daher ist ein einfaches und schnell einziehendes Mousse oder Gel zu empfehlen, keine lange Wartezeiten und die Füße „freuen“ sich, denn sie werden mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und die Haut bleibt geschmeidig. Hierbei sollte auf die Wahl der Inhaltsstoffe und den aktiven Schutz geachtet werden.

2. abgestorbene Hautschuppen sollten regelmäßig entfernt werden

Unschöne und abgestorbene Hautschuppen gehören nicht an die Füße, diese können ganz leicht via diverser Hilfsmittel entfernt werden, ob natürlich oder gekauft, z.B. mit einem Bimsstein oder Hornhauthobel. Aber Vorsicht bei der Anwendung, verletzten Sie sich nicht! Eine Fusspflege kann natürlich auch professionell aufgesucht werden. Vorbeugen ist noch viel einfacher, Hornhaut entsteht überall da, wo die Füße besonderer Belastung ausgesetzt sind. Schauen Sie, dass diese Belastung verringert wird.

3. die natürliche Hautbarriere sollte gestärkt werden

Ist der Hautschutz erst einmal angegriffen, haben Keime und Bakterien einen leichten Zugang in die Hautschichten. Um dies vorzubeugen, gilt es rechtzeitig und vor allem regelmäßig seinen natürlichen Schutz zu stärken.

4. auch Relaxing für die Füße ist optimal

Die Füße einfach mal entspannen lassen, die High-Heels in die Ecke stellen und barfuß gehen, ob auf dem Teppich, beim Yoga oder bei schönem Wetter einfach über das Gras oder am Sandstrand entlang laufen, dies tut nicht nur gut, sondern regt zudem die Durchblutung an. Sie schmunzeln bestimmt, doch auch unsere Füße brauchen hin und wieder eine Wellnesskur.

5. und ein gutes „Klima“

Wichtig ist zudem, dass die Haut an den Füßen „atmen“ kann. Doch in warmen und oftmals feuchten Schuhen, insbesondere im Winter, ist dies nur schwer möglich, im Gegenteil durch luftundurchlässige Schuhe und hier entstehende Luftfeuchtigkeit bzw. schwitzige Füße entziehen der Haut zusätzlich Feuchtigkeit.

 

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